Eric Beißwenger
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07.04.2014
Neues Kulturlandschaftsprogramm sieht Heumilchprämie und Erhöhung der Weideprämie vor
München/Bad Hindelang. Der Bad Hindelanger CSU-Landtagsabgeordnete Eric Beißwenger sieht sehr gute Chancen für die Allgäuer Landwirtschaft, von dem neuen Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) zu profitieren. Der aktuelle bayerische Vorschlag sieht beispielsweise eine Heumilchprämie von 80 Euro pro Hektar für alle Bauern vor, die Kühe mit Heu anstatt mit Silage füttern. Die Weideprämie soll von 30 auf 50 Euro pro Hektar erhöht werden. Der 41-jährige Bio-Landwirt hatte sich im Bayerischen Landtag als Mitglied im „Arbeitskreis Ernährung, Landwirtschaft und Forsten“ für die Ausgleichszahlungen stark gemacht. Das Umweltprogramm sieht im Bereich der flächenbezogenen Landwirtschaft eine finanzielle Unterstützung für Landwirte vor, die durch eine umweltverträgliche Art der landwirtschaftlichen Flächenbewirtschaftung zum Erhalt der Kulturlandschaft beitragen.

„80 Euro pro Hektar ist ein wichtiger finanzieller Ausgleich dafür, dass Landwirte auf ihren Flächen nicht silieren, sondern reine Heumilch produzieren – was betreffend Futtertrocknung oder Einlagerung viel mehr Arbeit bedeutet“, sagt Beißwenger. Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf das benachbarte Österreich: „Dort wird silofreie Landwirtschaft sogar mit einer Heumilchprämie von 170 Euro pro Hektar honoriert, allerdings ist die Grünlandprämie in Österreich niedriger.“ 

Silofreie Milch hat unter anderem Auswirkungen auf die Käseproduktion. Heumilch enthält nur wenige der unerwünschten Clostridiensporen (Buttersäurebazillen) und kann somit ohne Behandlung und Zusätze direkt verkäst werden. Für zahlreiche Käsespezialitäten ist daher Heumilch vorgeschrieben. 

„Das gilt grundsätzlich für die Produktion von Hartkäse – demzufolge es bereits einen 'Emmentaler-Zuschlag' gibt. Ein finanzieller Ausgleich, von dem vor allem Sennereien profitieren“, sagt Beißwenger, und fügt hinzu: „Am besten wäre, das würde immer der Markt regeln.“  

Die Anhebung einer Weideprämie von 30 auf 50 Euro pro Hektar hält der CSU-Landtagsabgeordnete ebenfalls für sehr sinnvoll: „Das ist eine Anerkennung für alle Bauern, die ihre Kühe noch austreiben. Kulturlandschaft bedeutet ja auch, dass Kühe auf der Weide zu sehen sind. Priorität muss zudem das Wohl der Tiere haben.“

Die Endfassung des neuen Bayerischen Kulturlandschaftsprogramms soll demnächst in der Ministerkonferenz verabschiedet werden. Beißwenger: „Dass bereits der bayerische Vorschlag Kernpunkte unserer Politik im 'Arbeitskreis Ernährung, Landwirtschaft und Forsten' enthält, zeigt, dass die vielen internen Gespräche im Ausschuss sowie mit Staatsminister Helmut Brunner Früchte getragen haben.“ Die  CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag sieht in den Vorschlägen Brunners ebenfalls „wichtige Impulse für eine positive Weiterentwicklung einer nachhaltigen bäuerlichen Landwirtschaft, die ressourcenschonend wirtschaftet, Tiere artgerecht hält und einen Beitrag zum Klimaschutz leistet“.

18.03.2014
Sonthofen/Bad Hindelang. Der bayerische CSU-Landtagsabgeordnete Eric Beißwenger ist bei den Kommunalwahlen in den Oberallgäuer Kreistag gewählt worden. Der 41-jährige aus Bad Hindelang verbuchte insgesamt 33.144 Stimmen für sich, worüber er sichtlich überrascht war: „Das ist ein riesiger Vertrauensbeweis, mit dem ich in dieser Form nicht gerechnet hätte. Ich bedanke mich bei allen Wählern und freue mich sehr auf die Arbeit auf regional-kommunaler Ebene“, sagte Beißwenger, der auf Position 5 der CSU-Liste ins Rennen gegangen war.

14.03.2014
CSU-Landtagsabgeordneter Eric Beißwenger bietet Gespräche an
München/Bad Hindelang. Der Bad Hindelanger CSU-Landtagsabgeordnete Eric Beißwenger macht sich dafür stark, die Allgäuer Genossenschaften für Futtertrocknung nachhaltig finanziell zu unterstützen. Nach dem Wegfall der EU-Beihilfe und der Bayerischen Förderung durch die Evaluierung des Landwirtschaftsgesetztes sowie steigender Betriebskosten seien die Genossenschaften nach wie vor in ihrer Existenz stark bedroht.

„Das Grünland vor allem im Landkreis Oberallgäu hat als wichtiger Lieferant von Eiweiß und gentechnikfreiem Futter eine zentrale Bedeutung“, sagt Landwirt Beißwenger, der seit 17 Jahren im Bad Hindelanger Ortsteil Unterjoch einen Bergbauernhof führt. Der Landtagsabgeordnete kündigt an, sich beim Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, für das Fortbestehen der Futtertrocknungs-Genossenschaften sowie die Förderung des Grünlandes in der Region stark zu machen.

Geschäftsführern der Allgäuer Futtertrocknungs-Genossenschaften bietet Beißwenger zudem Gespräche an, „um zu erörtern, wie eine direkte Unterstützung der Futtertrocknungen sinnvoll und praktikabel umgesetzt werden kann. Zwingend müssen wir auch über die steigenden Betriebs- und Energiekosten beim Trocknen von Futter sprechen – hier gilt es, die Effektivität zu steigern, sofern das überhaupt noch möglich ist“, so Beißwenger.